Chronik

Die Zeit von 1838 bis 1959

Hinweise und Aussagen über das Bestehen einer Blasmusik in Waldburg im 19. Jahrhundert sind spärlich. Erst ab 1947 gibt es fortlaufende eigene Aufzeichnungen des Musikvereins und ab 1959 eigene der Musikkapelle. Der Pfarrchronik ist nachstehender Text entnommen:

„1836 Den 2 Dez d. J. feyerte Joseph Oettel, Messner und Lehrer dahier sein fünfzigjährigen Dienst. Am Abend zuvor wurde von hiesigen Musik-freunden eine schöne Musik von Blaß Instrumenten gemacht…. Am Tag selbst wurde ein feyerliches Lobamt Gott geweiht; darauf erhielten alle Musikfreunde ein gesundes Frühstück; abends erthönte die Türkische Musik* beym Gastwirth Kronenberger dahier; Die Belustigungen und der Frohsinn dauerten bis in die Morgenstunden; Oettel hat bereits das 71ste Jahr angetrethen.“

*Türkische Musik: Durch die Einführung der Perkussionsinstrumente (Schlaginstrumente) türkischer Herkunft im 18.Jahrhundert sind erstmals die drei Elemente – Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente und Schlaginstrumente – vereinigt. Dies wurde als „Bande turque“ bezeichnet („Janitscharenmusik“). Die „Türkische Musik“ gilt als direkter Vorläufer unserer heutigen zivilen und militärischen Blasorchester.

Vorstehender Text bildete auch die Grundlage zur Verleihung der Pro-Musika-Plakette am 04.November 1973 durch Landrat Oskar Sailer in der neuen Turn- und Festhalle bei der „Reinhold-Abele-Schule“ am Kohlenberg. Zur Annahme der neuen Satzung des Musikvereins im Jahr 1980 und zu deren Eintragung im Vereinsregister wurde als Gründungsjahr 1838 zugrunde gelegt. Bei der 125-Jahr-Feier, verbunden mit einer Fahnenweihe vom 31. August bis 01. September 1963, wurde ebenfalls vom Gründungsjahr 1938 ausgegangen. Aus der „Pflicht eines Mesmers und Schulmeisters zu Waldburg“ von 1688 ist entnommen: „….item wie auch die Bauernmusik und gewöhnl. Kirchengesang helfen singen“.

In einer pfarramtlichen Urkunde aus dem Jahr 1825 können wir nachlesen: „Als Pfarrer Schmid hier aufzog, wurden von ihm folgende Stücke aus eigenem Vermögen angeschafft und also für die ganz zierdelose und ärmliche Kirche verwendet: 10.) eben dahin eine neue Posaune zu 15 fl.“ In dem Schreiben des Pfarramtes Waldburg vom 10.03.1969 zur Begründung des Alters der Musikkapelle steht im letzten Absatz von Pfarrer und Kamerer Konrad Butscher geschrieben: „Vom alten Bürgermeister Loritz, hier, ehemaliger Dirigent der hiesigen Musik, weiß ich, dass schon lange vor dem 70-ziger Krieg (1870) hier im Gottesdienst mit Unterstützung der Blechmusik so genannte „Figurierten Messen“ aufgeführt wurden“. In den Niederschriften des Klosters Weingarten finden wir folgenden Vermerk: „Zum Dank für Ihr Kommen zum Blutfreitag wurden im Jahre 1844 die „Waldburger“ von Weingarten umsonst bewirtet, wie auch in diesem Jahr Musikgesellschaften kamen aus Amtzell, Wasserburg, Hart bei Bregenz, Brochenzell, Laimnau, Haisterkirch, Diepoldshofen und Bodnegg“. Dazu ein Ratsprotokoll von Altdorf vom Mai 1844: „Den Waldburgern soll jedem 24 Kreuzer zur Verzehrung angewiesen werden“. Seit Gründung der Bürgerwehr Waldburg (28.03.1948) ist die Musikkapelle auch Bestandteil der Bürgerwehr. 

So kann auch für Waldburg wie vielfach in der Gegend gelten, dass Musikgruppen vor allem bei kirchlichen Anlässen aufspielten und sich daraus dann die heutigen Musikkapellen entwickelten. In der damaligen Zeit (1825-1860) wurden Ventile für die Blechblasinstrumente erfunden; damit war die Möglichkeit gegeben, Töne in chromatischer Folge zu erzeugen. Nunmehr konnten alle vorhandenen Melodien gespielt werden, die Blasmusikbewegung setzte ein; sie fand nicht nur Eingang bei den Liebhabern, sondern wurde wichtiger Bestandteil aller örtlichen Feste und Feiern, wurde tragende Säule des kulturellen Lebens in Dörfern und Städten.

Die neue Pfarrchronik beginnt erst mit dem Amtsantritt von Pfarrer Emil Wahr im Jahr 1912, so fehlen für Ereignisse und Feste in den davor liegenden Jahren Aufzeichnungen. Der ehemalige Musikant Baptist Rapp, Feld, gab an, dass er 1918 zur Musikkapelle Waldburg kam. Das Blasen seines Tenorhorns habe er bei Benedikt Steinhauser im Thalhäusle (heute Haus Riedter, Maiertal) gelernt. Die Proben seien damals im „Becka“ abgehalten werden. Bei Auftritten sind die jungen Musikanten in grauer Kleidung zwischen den älteren in der Bürgerwehruniform mitmarschiert. Als Kopfbedeckung dienten Soldatenmützen. 1922 verließ er mit weiteren 5 Musikanten (Josef Geng, Franz und Georg Wetzel, Baptist Linder und Johannes Weller) die Waldburger Musikkapelle wieder, als nach Errichten der Filialpfarrei Hannober dort eine eigene Musikkapelle gegründet wurde.

Das Probelokal war um 1925 im Erdgeschoß des Rathauses. Daneben wohnte der Vorstand Josef Jung („Postjung“). Es verging keine Probe, ohne dass die Musikanten zum Fenster hinaus dem Vorstand zuriefen, dass sie Durst hätten.

Manchmal sei dann tatsächlich Bier im Fässle gekommen. Das Probelokal wurde dann später wieder in den Tanzsaal im „Becka“ verlegt. Die Inflationszeit (1931) war eine harte Zeit. Aus Waldburg wird überliefert: Bei einem Blutfreitag haben die Waldburger und Karseer Musikanten beim „Köpff“ in Weingarten zu tief ins Glas geschaut. Jedenfalls konnten sie nicht bezahlen, denn das Geld hatte ja kein Wert. Beide Kapellen mussten daheim dann bei den Bauern herumfahren und Gerste sammeln, um das Bier zu bezahlen zu können. Es soll ein Mühlwägele voll mit „Braugerste“ gegeben haben.

Die Waldburger Musikkapelle machte um 1930 einen Ausflug nach Rorschach in die Schweiz. Auch bei Anlässen des fürstlichen Hauses in Wolfegg wurde in den 20- und 30-iger Jahren schon aufgespielt. Im Kassenbuch ist vom Fürst in Wolfegg ein Betrag vermerkt.

Es wird weiter berichtet, dass zu Beginn des Dritten Reiches die Musikkapelle gezwungen wurde, SA-Uniformen zu tragen, somit hatten sie 2 bis 3 Auftritte im Braunen Hemd. Zwischen 1934 und 1937 wurde die Musik mit der Bürgerwehr auf Lastwagen nach Stuttgart (Rotebühlkaserne) befördert und auf den Führer vereidigt. Der damalige aktive Musikant und spätere Vorstand Anton Weiß erinnert sich, dass er danach auf Geheiß seines Vaters nicht mehr mitspielen durfte.

Am 8. Juli 1934 nahmen die Musikkapelle Waldburg und Hannober getrennt an Wertungsspielen in Ravensburg teil. Zum großen Erstaunen der Waldburger – sie konnten es nicht fassen – errangen die Hannober eine höhere Punktzahl als sie selber! Weil aber „nicht sein kann, was nicht sein darf“, begann man eine eifrige „Quellenforschung“, um möglichst plausible Erklärungen für das schlechtere Abschneiden zu finden. Man wurde rasch fündig, fand aber bei sich selbst kaum einen Schuldigen, außer – vielleicht – den Posaunenbläser, der während des Spielens aus seinem Instrument Wasser abließ und damit aussetzte. Dagegen erschienen andere Verdachtsmomente viel gravierender. Benedikt Steinhauser junior nämlich spielte bei beiden Kapellen mit und könnte zusammen mit den Hannoberern ein wenig besser geblasen haben. Noch besser blasen können hätte sicher auch der Dirigent von Hannober, Fidel Wetzel, der in der Waldburger Kapelle Flügelhorn spielte. Und dass er bessere Beziehungen zum Wertungsgericht hatte als die Waldburger, lag auf der Hand. Auf jeden Fall errang die Musikkapelle Hannober mit 127,5 Punkten einen 1a-Preis in der Unterstufe. Voller Stolz vermerkten sie in ihrem Protokollbuch: „Weit im Umkreis war keine Kapelle, die diese Punktzahl erreichte“. Bis spät in die Nacht wurde daheim der Sieg begossen.

Als Josef Jung 1934 die Rechnertätigkeit bei der Spar- und Darlehenskasse Waldburg übertragen wurde, war er somit noch Postagent, Uhrmacher, Vorstand und Kassier einer Wassergruppe und Vorstand und Kassier des Musikvereins Waldburg. Das war ihm dann sicherlich zuviel, so dass er 1937 die beiden letztgenannten Tätigkeiten abgab. Musikvorstand wurde danach Albert Roth und Kassier ab 23. Januar 1937 der aktive Musikant Karl Niedermaier, Frankenberg.

Über Aktivitäten der Musikkapelle bzw. des Musikvereins während der Kriegsjahre bestehen keine schriftlichen Aufzeichnungen.

Chronik von 1945 bis 1958

Am 28. April 1945 wurde Waldburg von einer französischen Panzerabteilung besetzt. Durch einen Beschluss des Alliierten Kontrollrats wurden in Deutschland nach dem Zusammenbruch sämtliche Vereine aufgelöst. Anfang 1946 musste der damalige Landrat Bendel in Ravensburg eine Verfügung der französischen Besatzungsmacht bezüglich der Wiederherstellung des Vereinsrechts an die Gemeinden weitergeben. Es war jedoch nur ein Verein zugelassen, der alle kulturellen Interessen der Gemeinde vertreten sollte. So wurde dann am Sonntag, dem 2. März 1947, im Gasthaus „König Wilhelm“ die Gründungsversammlung des Musik- und Gesangvereins abgehalten. 105 ehemalige Mitglieder gründeten damals den neuen Verein. Bürgermeister Abele leitete als vorläufiger Vorsitzender diese Zusammenkunft. Er las die vom vorläufigen Ausschuss ausgearbeiteten Satzungen gemäß der Verfügung Nr. 22 vom 12. Dezember 1945.

Da jedoch einige Herren Mitglieder der Partei waren, konnten sie dem Direktionsausschuss nicht angehören. Deshalb stellte sich Josef Kibele, Bauer in Sieberatsreute, als Vorstand des Gesamtvereins zur Verfügung. Er wurde in geheimer Abstimmung gewählt. Stellvertreter wurde Bürgermeister Abele. Die aktiven Mitglieder der Kapelle wählten einstimmig ihren bisherigen Dirigenten Josef Weber wieder, ebenso den langjährigen Kassier Hans Jung. Es wurde auch eine Wiedergründung des Kriegervereins – zeitweise gab es zwei Kriegervereine – besprochen. Aus der Vorkriegszeit waren noch zwei Fahnen, eine alte Veteranenfahne mit der Jahreszahl 1866 und die 1921 geweihte Kriegervereinsfahne vorhanden. Letztere hatten die Franzosen jedoch 1945 beschlagnahmt. Bürgermeister Abele lehnte die Wiedergründung ab. Er hatte die Kriegervereinsfahne aus Ravensburg zurückgeholt und ließ sie nun zur Gesangsvereinsfahne umgestalten. Vier Tage nach der Gründungsversammlung des Musik- und Gesangsvereins, am 6 März 1947, wurde beim Landratsamt Ravensburg schriftlich um die Genehmigung des Vereins durch die Militärregierung gebeten. Am 14. März wurde über den Landrat dem Vorstand mitgeteilt, dass der Verein berechtigt sei, ab 15. März 1947 seine Tätigkeit wieder aufzunehmen. Diese Angaben fanden am 1986 in den Unterlagen des vormaligen Musik- und Gesangvereins, die Xaver Kibele (Gemeindepflege von 1947 – 1981) verwahrt. Ein Bericht muss an jedem Monatsende vorgelegt werden. Er muss Tage, Uhrzeit und Ort der Proben sowie die Titel der einstudierten Stücke enthalten.

Es zeigte sich jedoch schon bald, dass die Zusammenlegung von Musik- und Gesangverein Differenzen verursachte. So erschien bei der ersten ordentlichen Generalversammlung am 1. Mai 1948 die Musikkapelle nicht, ebenso Vorstand Josef Kibele. In dieser Versammlung, die dann der 2. Vorstand Reinhold Abele leitete, wurde bereits wieder die Frage diskutiert, ob die beiden Vereine getrennt werden sollten.Über Aktivitäten der Musikkapelle aus dieser Zeit liegen nur spärliche Aufzeichnungen vor, da der Schriftführer des Gesamtvereins, Dentist Felix Joos, Mitglied des Gesangvereins war. Am 17. Oktober fand ein Herbstkonzert statt. Am Stefanstag gestalteten Musikkapelle, Männerchor und dessen Theatergruppe im Kronensaal eine Weihnachtsfeier. Die Einnahmen dieser Veranstaltung wurden zu gleichen Teilen an die drei genannten Gruppen verteilt. Ostflüchtlinge hatten freien Eintritt. Die Waldburger Bevölkerung hatte durch Abgabe von Schlachthühnern ermöglicht, dass den Ostflüchtlingen eine Weihnachtsfreude in Form von Braten, Backwerk und Geld gespendet werden konnte.

Im Jahr 1949 beteiligte ich die Musikkapelle und der Spielmannszug wieder regelmäßig am Blutfreitag und am Rutenfest. Der spätere Vorstand Anton Weiß feierte am 15. Juli 1948 die erste Musikantenhochzeit nach der Währungsreform. Aus dem Jahr 1949 ist ein Sommerfest mit Musiker- und Sängertreffen am 7. August erwähnenswert.

In der Generalversammlung am 20. Januar 1950 übergab der langjährige Dirigent und zeitweilige Vorstand Josef Weber aus gesundheitlichen Gründen das Dirigentenamt an Fidel Wetzel ab und wurde zum Ehrendirigent ernannt. Der Schriftführer berichtete, dass Musikanten und Sänger, teilweise gemeinsam, 22mal ausgerückt waren. Die Musikanten bekamen blaue Mützen beim Ausrücken in Zivil, da sie nur eine Bürgerwehruniform hatten. Bei Auftritten ohne Bürgerwehr stand bisher keine Uniform zur Verfügung, am weißen Sonntag 1948 wurden ausnahmsweise Frack und Zylinder getragen.

Der Bericht der Generalversammlung von 1951 enthält Angaben über die Größe des Vereins: Er bestand zu diesem Zeitpunkt aus 137 Mitgliedern, darunter 20 Musikanten.

Besondere Ereignisse im Jahr 1952 waren die Beteiligung der Kapelle am landwirtschaftlichen Bezirksfest in Ravensburg, wo auch die Gemeinde mit einem Festwagen vertreten war. Weiterhin sind die Teilnahme beim Musikfest in Bodnegg und ein zweitägiger Ausflug nach Schliersee erwähnenswert, der unter ungünstigen Bedingungen stattfand: Man fuhr trotz Regens mit einem Lastwagen, der wegen Treibstoffmangel streckenweise auch noch geschoben werden musste. Eine Weihnachtsfeier fand in diesem Jahr wegen Maul- und Klauenseuche nicht statt.

Auch aus den folgenden Jahren gibt es nur wenige Aufzeichnungen: 1954 bestand die Kapelle aus 17 Musikanten, die insgesamt 19 Auftritte in der Öffentlichkeit hatten. Nennenswert ist die Teilnahme am Bürgerwehrfest in Hechingen, am Kreismusikfest in Vogt mit Festwagen und an der 300-Jahrfeier in Neutrauchburg mit Bürgerwehr.

Am 20. August 1955 starb im 83. Lebensjahr Bürgermeister i. R. und Ehrendirigent Karl Loritz, der schon vor dem 1. Weltkrieg Dirigent war und sich nach Kriegsende sehr bemüht hatte, die Musikkapelle wieder zusammenzuführen. Auch als Bürgermeister setzte er sich für die Belange der Musik ein. Das Osterkonzert wurde in diesem Jahr als Doppelkonzert mit der Musikkapelle Hannober gestaltet.

Bemerkenswerte Termine waren außerdem das 20-jährige Pfarr- und 25-jährige Priesterjubiläum des Ortsgeistlichen Konrad Butscher sowie die Einweihung des neuen Schulhauses. Die Kapelle bestand aus 14 Musikanten und 2 Zöglingen. Es wurden Aushilfen aus Hannober eingesetzt. 

Aus dem Jahr 1956 ist nur festgehalten, dass das Herbst-konzert wegen des Aufstands in Ungarn entfiel. 1957 stand die Wahl des Dirigenten an. Es fand eine Abstimmung über die Kandidaten Steinhauser und Papert statt, die zugunsten von Benedikt Steinhauser ausfiel.

 In der Generalversammlung am 20. Januar 1958 wurde auf Anregung von Vorstand Hugo Kohler wiederum die Trennung der beiden Vereine diskutiert. Ehrendirigent Josef Weber lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Musik- und Gesangverein, sprach sich aber trotzdem für eine Trennung aus. Die geheime Abstimmung führte dann zu folgendem Resultat: 61 Mitglieder befürworteten die Trennung, 2 waren dagegen und 3 enthielten sich der Stimme. Hugo Kohler wurde zum Vorstand des Gesangvereins und Josef Weber zum Vorstand des Musikvereins gewählt. Der Verein bestand zu diesem Zeitpunkt aus 21 aktiven Musikanten, 19 Sängern und 81 passiven Mitgliedern. Am 20. Januar 1959 wurde dann der aktive Musikant Otto Miller, Kohlhaus, zum Schriftführer gewählt. Seither bestehen nun lückenlose Aufzeichnungen über die Aktivitäten des Musikvereins und der Musikkapelle.

Chronik 1960 – 1963

Aus gesundheitlichen Gründen legte im Jahre 1960 der Vorstand Josef Weber sein Amt nieder. Bis 1961 wurde der Verein durch sein Stellvertreter, Fähnrich Gebhard Hämmerle (Greut) fortgeführt. In diesem Jahr wurde bei der Generalversammlung der aktive Musikant Anton Weiß (Siebratsreute) zum neuen Vorstand gewählt.

Als Dirigent der Kapelle konnte Paul Kazcmarek gewonnen werden, obwohl er schon 3 Nachbarkapellen dirigierte. Zu seinem 65. Geburtstag am 11. Juli 1962 brachten ihm seine vier Kapellen Schlier, Grünkraut, Bodnegg und Waldburg ein Ständchen unter der Leitung von Sepp Mahl, Ravensburg.

Die 125 Jahr-Feier

Die 125 Jahr-Feier der Musikkapelle, verbunden mit einer Fahnenweihe, fand vom 31.08. – 02.09.1963 statt.

Von Schneidermeister Abele (Wasseralfingen) erhielten die Musikanten eine neue Uniform. Am Kriegerjahrtag (19.01.) wurde sie erstmals zum Kirchgang getragen.

In einer Sitzung am März ging es dann um die Anschaffung einer neuen Musikfahne. Als Motiv bot sich die Burg als Waldburgs Wahrzeichen an. Das Wappen auf der bisherigen Fahne (1899), wurde auf der neuen Fahne durch das vom Innenministerium kürzlich zugeteilte Gemeindewappen ersetzt. Es stellt drei springende Leoparden dar in Anlehnung an die drei springenden Löwen im Wappen der Truchsessen von Waldburg. Bei der Stoffwahl entschied man sich für Samt in Dunkelgrün und Gold für je eine Fahnenseite. Diese Farben sind auch die Farben der Gemeinde Waldburg.

Mit einem sechsseitigen Faltblatt wurde zur Feier geladen. Bürgermeister Abele (Stellvertretender Vorsitzender des Bezirks Bodensee-Allgäu im DVB) war der Werber, Organisator und antreibende Motor.

Zur Eröffnung der Festtage marschierte die Jubelkapelle am Samstagabend von der alten Schule mit Spielmannszug und der Patenkapelle Bodnegg zum Festzelt in Richtung Dietenberg auf „Lochers Wies“. Beim Festabend wirkten auch das Städtische Orchester Weingarten unter Stabführung von H.F. Husadel und der Kirchenchor Waldburg unter Leitung von Oberlehrer W. Simon mit. Präsident W.E. Weber, Gosheim überreichte die Bundesehrenmedaille an den Musikverein. Die Ansage übernahm Bezirksvorsitzender Sepp Mahl. Er konnte die Budesehrennadel in Gold auch an einige Musiker überreichen.

Vom Burgberg konnten die zahlreichen Besucher zum Abschluss feierliche Klänge zur guten Nacht vom Bläserchor hören. Am Sonntag fand dann bei einem feierlichen Feldgottesdienst bei der Schule, den die Patenkapelle musikalisch umrahmte , die Fahnenweihe durch Kamerer Konrad Butscher statt. Das anschließende Festkonzert gab die Musikkapelle Sternberg-Weissenau unter Leitung von B. Kessler, Bürgermeister Abele überereichte im Namen der Gemeinde eine Lyra. 33 Musikkapellen beteiligten sich am Festumzug mit historischen Festwagen und -gruppen. Es sollen 10.000 Besucher im Ort gewesen sein.

Dem Umzug schloss sich ein Gesamtchor der anwesenden Musikkapellen an. Die Festansprache hielt der Schirmherr, S.D. Fürst Franz von Waldburg zu Wolfegg und Waldsee. Die Stimmungs- und Unterhaltungskapelle Oberteuringen, die Schuhplattler- und Trachtengruppe Waldburg sorgten abends im Festzelt für Unterhaltung und Stimmung. Der Tanz auf der Freiluftbühne konnte wegen Regens nicht stattfinden. Der Montag klang aus mit einem Großen Unterhaltungsabend im Festzelt unter dem Motto „Freie Fahrt für frohe Laune“, bei dem Rundfunk- und Fernsehkünstler mitwirkten. Ein großer Tanz mit der Trachtenkapelle Waldburg beendete dann die Festtage. Diese 125 Jahr Feier war wohl ein Fest, das alles bisher in Waldburg übliche an Aufwand, Besuchern, Umsatz überbot.

Chronik 1963 – 1988

Der traditionelle Musikball fand bis zum Jahre 1969 im Saal des Gasthauses „König Wilhelm“ statt, von 1970 bis 1972, im Saal des Hotel Restaurant „Krone“. Dabei haben die Musikanten und auch der Trachtenverein und die Landjugend, in späteren Jahren Theaterstücke aufgeführt. Seit 1973 findet der Musikball immer am Rosenmontag in der Turn- und Festhalle statt.

Viele Jahre war es auch üblich, dass die Musikanten mit ihren Frauen oder Bekannten einen „geschlossenen Musikball“ hielten.

Am 26. Mai spielte die Musikkapelle den drei 60-jährigen, auch die „3 Dorfheiligen“ genannt, Kassier Hans Jung, dem langjährigen Posaunisten Paul Gehweiler und Fahnenbegleiter Benedikt Schädler ein Ständchen unter der Papstlinde.

Immer an Peter und Paul, damals noch weltlicher und kirchlicher Feiertag, fand das Sommerfest in Waldburg statt. Diese Sommerfeste wurden auf Josef Strobels, Josef Lochers oder Paul Mayers Wiesen, am Ortsausgang von Waldburg, Richtung Bodnegg, gefeiert. Zum Tanz spielte unter anderen Kapellen auch die Trachtenkapelle. 

Sie wurde 1961 von Musikanten gegründet, blieb aber Bestandteil der Musikkapelle. Ihr Leiter war Josef Locher. Die meisten Noten wurden extra für diese Besetzung noch handschriftlich von Willi Papert geschrieben. Die Trachtenkapelle spielte bei verschiedenen Anlässen, zum Beispiel bei Trachtenfesten, Hochzeiten, Tanz- und Unterhaltungsabenden. Die Trachtenkappelle bestand bis 1969.

Auf das Musikfest mussten die Musikanten einen neuen Fähnerich wählen. Gebhard Hämmerle, seit 1949 Fähnrich des Musikvereins und von 1921 bis 1945 Träger der Kriegervereinsfahne, wollte die neue Fahne aus Altersgründen nicht mehr übernehmen. Gewählt wurde von den Musikanten Schmiedemeister Hubert Amann.

Ein 2-tägiger Ausflug führte die Musikanten am 3. und 4. Mai 1964 ins Rheinland nach Bad Dürkheim, Bingen, Rüdesheim und Mainz.

 1964 trat Vorstand Anton Weiß zurück. Das traditionelle Konzert am Romulafestnachmittag wurde im Gasthaus „König Wilhelm“ aufgeführt. Es wurde von Chorführer Josef Locher dirigiert. Bis 1972 fand am Romulafestmontag ein Kirchweihtanz statt. Schriftführer Alfred Fischer erledigte in der vorstandslosen Zeit die Geschäfte des Vorstandes.

Am 12.Juli 1968 kamen 8 Musikanten der Musikkapelle Hannober in die Musikprobe nach Waldburg, in der Absicht, die beiden Kapellen zusammenzulegen, um so eine starke Kapelle zu bekommen. Erste gemeinsame Auftritte waren schon 3 Tage später beim Rutenfest in Ravensburg und dann beim Kirchweihfest in Hannober.

Bei der Generalversammlung des Musikvereins 1969 im Hotel Krone wurde Hans Kübel zum 1. Vorsitzenden gewählt. Völlig überraschend verstarb Bürgermeister Reinhold Abele im Alter von 56 Jahren an einem Herzinfarkt. Die ganze Bürgerwehr und viele Fahnenabordnungen von Musikvereinen begleiteten ihn auf seinem letzten Weg. Herr Abele war jahrelang 1. Vorsitzender des Deutschen Volksmusiker Bundes, Bezirk Bodensee Allgäu.

Beim Nachmittagskonzert an Fronleichnam im Gasthaus Krone spielten Musikkapelle und Spielmannszug zum erstenmal einen gemeinsamen Marsch. Ein Wunsch von Hauptmann Högerle wurde damit erfüllt.

Vom 23. bis 25. Juni 1972 feierte der Musikverein Hannober sein 50-jähriges Jubiläum.

Seit 1975 spielt die Musikkapelle das Frühschoppenkonzert beim jährlich stattfindenden Schulfest.

Vom 13. bis 15. September 1975 sind die Musikanten zusammen mit dem Spielmannszug nach Tramin gefahren, um an dem bekannten Traminer Schützenfest teilzunehmen. Nach dem Umzug spielte der Musikverein und der Spielmannszug den Zapfenstreich. Und danach spielte die Musikkapelle noch zur Unterhaltung.

Am Rosenmontag 1976 beteiligte sich die Musikkapelle am Umzug der Schwarze-Veri-Zunft in Ravensburg. Dafür beteiligten sich die Ravensburger beim Musikball.

Beim Kirchweihfest in Hannober traten die Musikanten zum ersten Mal mit der neuen blauen Uniform auf.

Seit Dezember 1976 findet in der Turn- und Festhalle jährlich das Jahreskonzert statt. Hier sehen Sie die Original-Einladung von damals. Willi Papert hat für den Musikball 1977 extra den „Röckchenwalzer“ komponiert. Die Musikanten teilten sich in eine Lumpen- und eine Damenkapelle.

Am 2. April 1977 begleitete die ganze Musikkapelle Ehrendirigent Josef Weber zur letzen Ruhe.

Bei der Generalversammlung am 19. März 1978 ernannte Vorstand Hans Kübel den ehemaligen Dirigenten und langjährigen 1. Flügelhornisten Benedikt Steinhauser zum Ehrendirigenten und überreichte ihm eine Urkunde.

Am 30. April war die Musikkapelle zusammen mit dem Spielmannszug mit dem Marsch „Preußens-Gloria“ aus Anlaß des heiteren Ratespiel Waldburg contra Wolfegg im Radio zu hören.

Die Musikkapelle spielte erstmals beim Rutenfest im Leibinger Festzelt.

Bei der Generalversammlung am 20. Januar 1980 hat sich Vorstand Hans Kübel nicht mehr zur Wahl gestellt. Als neuer 1. Vorsitzender wurde Josef Miller gewählt.

Am 18. Mai fand der Kreisverbandsjugendtag in Waldburg statt.

Aufgrund einer Wette eines Flügelhornisten und eines Posaunisten mussten die Musikanten wieder die Fußballschuhe schnüren. Es trat an die „Melodie“ gegen die „Harmonie“. Die „Melodie“ siegte mit 5:1 Toren.

Am Romulafest 1980 war unsere befreundete Trachtenmusikkapelle Waldburg aus dem Mühlviertel (Oberösterreich) zu Gast.

Im Jahr 1981 fand das erste Willi-Papert-Gedächtniskonzert in Oberzell statt. Im Jahr 1986 fand dieses Konzert in Waldburg mit einem Sternenmarsch zur Turn- und Festhalle statt.

Vom 17. bis 19. Juli fuhren die Musikanten nach Waldburg Oberösterreich, um dort am Musikfest teilzunehmen.

Am 10. Juli 1983 Serenade im Innenhof der Burg. Dirigent Gerd Kurat hatte diese Idee. Der zahlreiche Besuch war der verdiente Lohn für diese gelungene Veranstaltung.

Gleich bei 2 Wertungsspielen innerhalb 2 Wochen beteiligten sich die Musikanten, nämlich in Vogt und Hauerz in der Oberstufe.

Generalversammlung am 19. Januar 1986.Dirigent Gerd Kurat verlässt den Musikverein Waldburg und übernimmt die Stadtkapelle Tettnang. Am Blutfreitag in Weingarten ist die Musikkapelle erstmals mit Dirigent Herbert Ibele ausgerückt.

Am 28. September Frühschoppenkonzert als Patenkapelle des Musikvereins Schlier bei ihrem 80-jährigen Vereinsjubiläum in der Turnhalle in Wetzisreute. Generalversammlung 01. Februar 1987.Der Vorstand sprach den Dank an die Gemeinde aus für die Renovation des Probelokals. 

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden dann noch verschiedene Muster für eine neue landschaftsgerechte Tracht gezeigt. Im Mai hat der aktive Musikant Markus Heilig als Vizedirigent die Musikkapelle übernommen. Im August hat sich der neue Dirigent Horst Dölle aus Aulendorf, den Musikanten vorgestellt. Wunschkonzert 29. November 1987.Erstes Auftreten mit der neuen landschaftsgerechten Tracht. Ein glänzendes Konzert bot die Musikkapelle Waldburg-Hannober in der vollbesetzten Turn- und Festhalle. Vorstand Josef Miller bedankte sich bei den zahlreichen Spendern, die mithalfen, die neue Musikerbekleidung zu finanzieren.

Generalversammlung am 24. Januar 1988. Der Vorstand gab eine Überblick über die Vorbereitungen und den geplanten Ablauf des 11. Kreisverbandsmusikfestes vom 10. bis 12. Juni 1988 in Waldburg.

Chronik von 1989 bis 2013

Vom 26. bis 28. Mai 1989 waren Musikkapelle und Bürgerwehr zum 30. Bezirksmusikfest Freistadt/Oberösterreich nach Waldburg/Oberösterreich eingeladen.

Aufs herzlichste von unseren Gastgebern empfangen, verbrachten wir dort ein von der Musik geprägtes Wochenende. Die Bürgerwehr führte den Großen Zapfenstreich auf, wir durften das Festbankett musikalisch umrahmen und beim Wertungsspiel teilnehmen, das wir mit ausgezeichnetem Erfolg absolvierten.

Ein weiteres Jubiläum war 1992. Bei der Hannoberer Kirbe vom 07. bis 09. August feierte der Musikverein Hannober sein 90jähriges Bestehen. Und schon wieder gab es ein Wiedersehen mit unseren Freunden aus Oberösterreich, die wir natürlich zu besonderen Anlässen immer gerne einladen.

„Auftritte“ ganz anderer Art haben wir in unterschiedlichen Abständen beim Waldburger Töpfermarkt: Die Bewirtung erfolgt jeweils durch die Waldburger Vereine. Und 1996 waren wir an der Reihe. Bereits während der Woche zuvor wurde für den Stand gesägt, gebohrt und gehämmert. Und am Töpfermarkt-Wochenende selbst wurde natürlich jeder eingespannt, damit dieser hohe Arbeitsaufwand bewältigt werden konnte. Doch es gab kaum jemanden, der nicht gerne dazu bereit gewesen wäre und so hat diese „Schafferei“ richtig Spaß gemacht!

„Unter Palmen“ – Eine Reise in den Süden unternahmen wir im Oktober 1996. Unser Ziel war das 2. Internationale Musikantentreffen in San Remo.

Vier Tage lange erlebten wir die „blühende Riviera“: tiefblauer Himmel, strahlender Sonnenschein, blaues Meer und dazu lila und gelb blühende Blumen. Es war eine richtige Postkartenidylle! Wir besuchten Monaco, den Grimaldi-Palast, das weltberühmte Casino von Monte Carlo, waren in Nizza und badeten im Meer. Am Samstag musizierten wir tatsächlich in unseren Trachten unter Palmen!

1998 feierte die Walburger Bürgerwehr ihr 150jähriges Bestehen, bei dem wir – als Teil der Bürgerwehr – selbstverständlich ebenfalls mitwirkten.

Und schon wieder gab’s ein Jubiläum: Der Musikverein Waldburg feierte am 25. April 1999 sein 100jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum war Anlass für ein Festbankett, das wir gemeinsam mit unserer Patenkapelle Bodnegg gestalteten. Der Präsident des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg Rudi Köberle überreichte Vorstand Josef Miller die neu geschaffene Konradin-Kreuzer-Medaille als Anerkennung für die Verdienste des Musikvereins.

Im Abstand von ungefähr zwei Jahren nehmen wir bei den Musikfesten jeweils am konzertanten Wertungsspiel teil. 2002 haben wir diesen Rhythmus unterbrochen und uns der Jury beim Marschmusikwettbewerb gestellt. Wochen zuvor hatten wir bereits die richtigen Kommandos und Schritte geübt, um beim Musikfest in Niederwangen mit der Bestnote „hervorragend“ abzuschneiden.

Vom 3. bis 6. Oktober 2002 führte uns, unsere Konzertreise in die Hauptstadt Berlin. Am Tag der Ankunft durften wir die Enthüllung des Brandenburger Tors live miterleben. Einen Tag später waren wir zu Gast bei der Landesvertrettung Baden-Württemberg, wo wir Rudi Köberle mit einem Ständchen musikalische Grüße aus der Heimat überbrachten. Natürlich war von unserem Organisations-Team im Vorfeld viele Unternehmungen geplant worden und wir konnten sehr viele schöne Eindrücke von unserer Konzertreise mit nach Hause nehmen.

Nach 16 Jahren legte unser Dirigent Horst Dölle 2003 aus beruflichen Gründen sein Amt nieder und wir konnten Reiner Hobe als seinen Nachfolger gewinnen. Eine wohl einmalige Sache war die anschließende Konzertvorbereitung, die mit beiden Dirigenten erfolgte. Das Jahreskonzert 2003 wurde im 1. Teil von Horst Dölle dirigiert und nach der Stabübergabe von Reiner Hobe.

2003

Das Jahr 2003 begann für uns mit einem tollen Skihüttenaufenthalt in Egg. Danach folgten dunklere Zeiten für uns, denn unser toller Dirigent Horst Dölle hörte dieses Jahr auf und wir mussten uns auf die Suche nach einem neuen Dirigenten machen. Das stellte sich als gar nicht so leicht heraus, weshalb wir ein Gremium aufstellten, das sich um dieses Problem kümmern sollte. Schlussendlich haben wir glücklich am 10.08.2003 Reiner Hobel als neuen Dirigent der Musikkapelle Waldburg- Hannober erwählt.

Im Frühjahr 2003 folgte wieder die langersehnte Fasnet mit dem Schnurranten, der Dorffasnet und dem Musikball, der dieses Jahr unter dem Motto „Tanz der Vampire“ stattfand. Im Mai bestritten wir das diesjährige Bürgerwehrtreffen in Lauchheim und einen Monat später das nächste in Weingarten.

Im Juni durften wir in unserer Probe einen ganz besonderen Gast begrüßen. Wir freuten uns auf das Team von Radio 7, dass mit uns Interviews über das kommende Wertungsspiel in Roggenzell durchführte. Wir freuten uns über ein hervorragendes Ergebnis in Roggenzell.

Über das ganze Jahr verteilt bestritten wir unsere üblichen Auftritte wie die Kommunion, den Blutfreitag, Fronleichnam, den Rutenfestumzug, die Hannoberer Kirbe und das Romulafest.

Das Jahresabschlusskonzert, das vom ehemaligen und zukünftigen Dirigenten geleitet wurde war ein voller Erfolg und ein schöner Abschluss für ein erfolgreiches und tolles Jahr 2003.

2005

So wie jedes Jahr starteten wir mit dem Schnurranten an den Wochenenden in ganz Waldburg. Des Weiteren haben wir den Musikball unter dem Motto „Dinner for one oder Vesper für oine“, mit musikalischer Umrahmung der Gruppe „Franky & Amigos“ veranstaltet. Im März ging es nach Horgenzell, zu unserem ersten kleineren Konzert unter Leitung von Reiner Hobe, zusammen mit der Musikkapelle Wilhelmsdorf. Nach wochenlangen Proben richteten wir im April zum ersten Mal ein Kammerkonzert im Bürgersaal aus. Mit dieser Form des Musizierens haben wir uns ein neues Repertoire eröffnet und uns gleichzeitig einen echten Motivationsschub verpasst. Traditionell brachen wir im Mai zum Blutfreitag auf, um dort die Prozession zu begleiten. Im Juni kam es dann zu einer großen Musikhochzeit von Armin und Madlen Bausch auf der Waldburg, die wir natürlich musikalisch umrahmten. Außerdem hat auch das Dorfplatzfest im Juni stattgefunden, wobei wir zusammen mit dem Trachtenverein die Organisation des Programmes übernahmen. Anfang Juli haben wir am Verbandsmusikfest in Haisterkirch teilgenommen. Hierbei haben wir beim Wertungsspiel unter Leitung von Reiner Hobe ein „Hervorragend“ erreicht. Danach haben wir selbstverständlich beim Gesamtchor mitgespielt und auch den Festumzug begleitet. Zudem machten wir uns im Juni noch auf den Weg nach Neuhausen zum Bürgerwehrtreffen. Nach einer sehr kurzen Sommerpause ging es weiter mit einem Frühschoppenkonzert auf der Rötenbacher Kirbe. In einem gut gefüllten Zelt durften wir hier für Stimmung sorgen. Im September hat dann wie jedes Jahr das Romulafest stattgefunden. Auch unsere Partnerkapelle aus Oberösterreich kam anlässlich von 25 Jahre Freundschaft der Kapellen und 10 Jahre Freundschaft der Gemeinden auf Besuch zu uns. Mit dem großem Zapfenstreich und Festakt wurden diese Jubiläen und das Romulafest gefeiert. Anfang November starteten wir dann mit dem intensiven Proben, damit wir Ende des Monats unser alljähriges Jahreskonzert ausrichten konnten. Am Tag danach hat der Weihnachtsmarkt stattgefunden, wobei wir an unserem Stand Glühmost, Apfelbrot und viele selbstgebastelten Dinge verkauften.

2006

Auch in das Jahr 2006 starteten wir traditionell mit dem Schnurranten, das am 11.02. mit der Dorffasnet abgerundet wurde. Um die Fasnet noch weiter zu feiern, gab es am 27.2. einen Musikball unter dem Motto „Auf’m Kohleberg do gibt’s koi Sünd“. Im März waren wir in Egg auf der Skihütte und hatten viel Spaß, auch wenn uns das Wetter nicht wohlgesonnen war. Unseren ersten Auftritt in Tracht hatten wir am 30.4. bei der Erstkommunion und schon am nächsten Tag sahen wir uns bei der Maiwanderung wieder. Kaum eine Woche später spielten wir beim Festbankett in Schlier anlässlich deren 100-jährigen Jubiläum, zu dessen Anlass es Ende Mai noch ein großes Fest gab, bei welchem wir am 27.5. beim Umzug mitliefen. Gerade einmal 5 Tage später marschierten wir beim Blutfreitag in Weingarten mit. Im Juni gestalteten wir den Frühschoppen beim Pfingstfest in Schmalegg, liefen an Fronleichnam in Waldburg mit und hielten eine offene Musikprobe für das Wertungsspiel im Wolfegg. Zusätzlich gab es auch noch das Waldburger Dorfplatzfest, das wir musikalisch umrandeten. Beim Kreismusikfest in Wolfegg, im Juli, erreichten wir mit unserem Stück „Noah’s Arc“ in der Oberstufe ein hervorragend mit 93,2 Punkten. Ende Juli hatten wir noch einen Auftritt in Unterzeil und liefen beim Rutenfestumzug am 31.7. mit. Eine ganz andere Aktivität war das Bewirten des Töpfermarktes vom 25. – 27.8. Der nächste Event war am 16.9. der Große Zapfenstreich in Waldburg: abends gab es ein Fest mit Konzert und am nächsten Morgen wurde noch ein Festgottesdienst gefeiert. Zwei Wochen später fand unsere Konzertreise nach Prag statt (30.9. – 2.10.), die das Highlight dieses Jahres war. Danach hatten wir im November noch unser alljährliches Probenwochenende und einige unserer Mitglieder fuhren nach Waldburg Oberösterreich zu deren Konzert. Am 2.12. war es dann endlich so weit, und wir spielten unser Jahreskonzert, bei dem erstmals auch unsere Freunde aus Waldburg Oberösterreich dabei waren.

2007

In das Jahr 2007 starteten wir mit einer lustigen Fasnet, bei der Schnurranten und Dorffasnet natürlich nicht fehlen durften. Beim Musikball unter dem Motto „Kinderüberraschung- Kleinigkeit was Kinder freut“ überzeugten am 19.02. viele Musikanten mit ihren Schauspielerqualitäten und sorgten für gute Stimmung. Es folgte der traditionelle Hüttenaufenthalt in Egg, während dem das Wetter leider sehr trüb war, keinesfalls aber unsere Laune. Mit Erstkommunion, Maiwanderung und Blutfreitag begann dann der Sommer und auch in Gornhofen durften wir den Frühschoppen gestalten. Nach der musikalischen Umrahmung des Priesterjubiläums unseres Waldburger Pfarrers Josef Miller ging es am 08.07. weiter zum Musikfest nach Röthenbach. Am 21.07. fand die erste Probe mit unserem neuen Dirigenten Sven Pech statt. Am 12.08. begleiteten wir wie jedes Jahr die Prozession der Hannoberer Kirbe und am 16.09. umrahmten wir das Waldburger Romulafest musikalisch. Im November besuchten einige Musikanten unsere Partnerkapelle Waldburg OÖ anlässlich deren Konzert. Nach intensiver Probephase folgte auch unser Jahreskonzert. Seit 2007 ist Oliver Konrad unser neuer Jugendleiter, vielen Dank an Viktoria Großmann, die dieses Amt bis dahin großartig ausgeführt hat!

2008

Das Jahr begann mit der Vorstandssitzung im Gasthaus König Wilhelm in Waldburg am 07.01. Die Dorffasnet war am 19.01. Vom 15.-17. Februar ging es auf die Musikhütte nach Egg. In diesem Jahr fand kein Musikball statt, da die Fasnet sehr kurz war. Am 8.03 war die Kircheinweihung in Hannober, hier durften zum ersten Mal auch die weiblichen Musikantinnen mit der Bürgerwehr ausrücken. Am 26. April fand das Frühjahreskonzert unter dem Motto „Musik ist Trumpf“ statt. Wilfried Rösch und seine böhmischen Freunde stellten uns am 3.05 ihre neue CD vor. Am 15.06 war das Bürgerwehr-Landestreffen in Dietenheim. Hier spielten wir den Frühschoppen im Festzelt. Vom 3.-6. Juli fand zum 75- jährigen Bestehen des Musikvereins Wuchzenhofen e.V. das 35. Kreisverbandsmusikfest statt. Beim Schulfest in Waldburg am 13.07 durften wir in der Turn- und Festhalle den Frühschoppen gestalten. Am 15.08 war das Platzkonzert in Wangen, bei dem wir für die Besucher des „Wangener Freitags“ spielten. Am 13.09 fand eine Musikanten-Hochzeit statt. Daniela Reck geb. Haller und Bernd Reck begleiteten wir zur Kirche. Am 21.09 war das Frühschoppenkonzert mit der Musikkappelle Pfärrich. Eine kleine Abordnung des Musikvereins fuhr am 22.11 zum Konzert nach Waldburg OÖ. Das Jahreskonzert musste wegen eines Bandscheibenvorfalls unseres Dirigenten Swen Pech leider abgesagt werden. Am 05.12 wurde Gerhard Heilig zum Chorführer gewählt. Thomas Jung stellte sich nicht mehr zur Wahl. Madlen Bausch, Detlef Haas und Jürgen Linder wurden zu den aktiven Beisitzern gewählt.

2009

Am 9. Mai fand bei uns das Konzert zum Muttertag statt. Aufgrund eines Bandscheibenvorfalls unseres Dirigenten Swen Pech musste im letzten Jahr das Jahreskonzert abgesagt werden, welches an diesem 9. Mai unter dem Motto „Konzert zum Muttertag“ nachgeholt wurde. Die Zuhörer bekamen zahlreiche Stücke berühmter Komponisten zu hören. Was natürlich in einer Kapelle immer ein Hoch ist, sind die Musikfeste. 2009 war das Jahr der Musikfeste, insgesamt waren wir bei drei Musikfesten mit dabei. Eines davon war die 100-jährige Jubiläumsfeier der Musikkapelle Grünkraut. Im Zelt wurde nach dem großartigen Fahneneinmarsch noch kräftig weiter gefeiert. Am 3. September hatten wir wieder einmal einen Auftritt beim Rathauskonzert in Ravensburg. Eine Stunde lang durften wir zur Unterhaltung der Gäste, auch der Waldburger, aufspielen. Der große Zapfenstreich in Waldburg fand am 19. September im Fackelschein auf dem Sportplatz mit der Bürgerwehr aus Waldburg, sowie der Bürgerwehr aus Mittelbiberach statt. Der Festabend in der Turn und Festhalle mit Konzert und Ehrung langjähriger Mitglieder ist noch schön ausgeklungen worden. In kleiner Abordnung des Vereins fand am 21. November die Fahrt nach Waldburg in Oberösterreich zum Konzert statt. Unter dem Motto „Vom Tanz – to dancing“ fand das Konzert in diesem Jahr statt. Anschließend fand wie jedes Jahr eine Aftershowparty im Vereinsheim der Blaskapelle statt. Beim diesjährigen Jahreskonzert unserer Kapelle wurde unser Dirigent Swen Pech ehrenhaft verabschiedet. Er war seit Juli 2007 Dirigent der Musikkapelle. Die Musikanten und Musikantinnen schenkten ihm zum Abschied ein Fotoalbum. Schließlich am 4. Dezember fand folgende Wahl statt: Oliver Konrad stellte sich zur Wiederwahl des Jugendleiter. Er wurde einstimmig für weitere 2 Jahre als Jugendleiter gewählt.

2011

Mit Schnurranten, Dorffasnet und den Freitagsproben begann das Jahr 2011. Statt dem alljährlichen Fasnetsball veranstalteten wir am 27.02. ein „Kaffeekränzle für Jung und Alt“ im Bürgersaal. Nach verschiedenen unterhaltsamen Programmpunkten bei Kaffee und Kuchen folgte reger Barbetrieb. Am 05.03. waren wir zum 80. Geburtstag von Alfons Sigg in den Binger nach Sieberatsreute eingeladen. Gerne spielten wir ein Ständchen. Er überreichte uns als Geschenk eine ES-Klarinette. Vielen Dank dafür! Bei unserer alljährlichen Skihütte in Egg genossen wir gemütliche Geselligkeit. Nach der Erstkommunion am 01.05. durften wir am 15.05. die Bewirtung und musikalische Umrahmung der Einweihung des Blaserhofes im Bauernhausmuseum Wolfegg übernehmen. Gemeinsam mit der Stadtgarde zu Pferd aus Weingarten durfte der Musikzug der Bürgerwehr das Promenadenkonzert am 25.05. gestalten. Am 17.06. traten wir eine ereignisreiche und tolle Reise nach Waldburg Oberösterreich zur Eröffnung des neuen Musikerheims und der Raiffeisenbank an. Selbstverständlich nahmen wir auch am Festumzug anlässlich des 50-jährigen Bestehen des Trachtenvereins Waldburg verbunden mit dem 90-jährigen Gaujubiläum am 02.07. und 03.07. teil. Im Zelt durften wir anschließend für Stimmung und Unterhaltung sorgen. Es folgten das Schulfest, das Musikfest in Karsee, Rutenfestumzug, Proben, die Hannoberer Kirbe und die Bewirtung des Töpfermarktes am 19.-21.08, während der wir unsere Gäste mit Kaffee, Kuchen, Zigeunerpfannen, Wurst und Steaks verwöhnten. Auch zur Hochzeit von Claudia und Stefan Sprenger am 17.09. waren wir geladen und spielten gerne zum Ständle auf. Kurze Zeit später reiste eine kleine Abordnung zum Konzert unserer Partnerkapelle nach Waldburg Oberösterreich. Nach vielen Proben fand dann am 26.11. unser Jahreskonzert statt. Am darauffolgenden Tag hatten wir auf dem Waldburger Weihnachtsmarkt wieder einen Stand mit Leberkäsewecken, Glühmost und selbstgemachten Weihnachtsbredle. Zum Ende des Jahres renovierten mehrere freiwillige Helfer das Probelokal. Die Wände, die Decke, die Fensterbänke und die Türen wurden neu gestrichen und unser Proberaum zum Glänzen gebracht.

2012

Mit 3 Schnurrantersamstagen mit 13 Tagen begann unsere diesjährige Fasnet. Bei der Dorffasnet am 04.02. trotzten wir eisigen Temperaturen und nahmen am Narrensprung teil. Passend zur Sommerolympiade in London fand am 11.02. der Musikball unter dem Motto „Olympiade 2012“ statt und am 26.02. sorgte ein kleine Gruppe der Musikkapelle für die musikalische Umrahmung des Funken. Weiter ging es Anfang März zur Skihütte nach Egg. Am 18.03. spielte unsere Jugendkapelle zum Doppelkonzert in Berg auf. Nach einigen Proben und der musikalischen Begleitung der Waldburger Erstkommunion stand unser Musikantenausflug statt: Am 28.04. machten wir uns auf zu einer Führung durch die Brauerei Meckatzer, staunten über die tolle Aussicht auf dem Skywalk in Scheidegg und besuchten die Scheidegger Wasserfällen. Das Ziel unserer 1. Maiwanderung war Ibeles Besenwirtschaft in Hintersolbach, dort spielten auch die Finkelbuam. Nach der Teilnahme am Blutfreitag luden wir am 20. 05. Die Musikkapellen Schlier-Ankenreute, Grünkraut, Bodnegg, Amtzell und Karsee zum Vogelwiesenfest ein. Nach einem Gesamtchor ging es für die Musikanten in gemischten Gruppen zu den Vogelwiesenspielen mit Eierlauf mit einem Straußenei, Lieder gurgeln, Armbrustschiessen oder Vogelgesang . Es war ein toller Tag mit viel Spaß! Am 03.06. nahmen wir am Musikfest in Zeil teil und gewannen am 23.06. den Stimmungswettbewerb in Bodnegg, was natürlich kräftig gefeiert wurde! Es folgten die feierliche Umrahmung des Jubiläums der Waldburger Blutreitergruppe, das Landestreffen der Bürgerwehr in Ehingen und das Musikfest in Molpertshaus, unser Rathauskonzert, die Begleitung des 60-jähriges Priesterjubiläums von Pfarrer Vogel in Vogt und das Spielen bei der Kirbe in Hannober. Das Romulafest begann am 15.09.12 mit großem Zapfenstreich im Fackelschein auf dem Sportplatz durch die Bürgerwehr Waldburg mit Beteiligung der Bürgerwehr Mittelbiberach Dietenheim und anschließendem Festabend in der Turn- und Festhalle. Auch die folgenden zwei Tage übernahmen wir die musikalische Umrahmung und Bewirtung. Nach einem Fototermin für unser nahendes Jubiläum, Musikantenhochzeit, Reise zur Partnerkapelle nach Waldburg OÖ und intensiven Proben fand am 01.12. unser Jahreskonzert statt. Am Tag darauf verwöhnten wir die Besucher des Waldburger Weihnachtsmarktes an unserem Stand.

2013

Wie jedes Jahr begann auch das Jahr 2013 mit Proben, Schnurranten und Dorffasnet und schon bald stand der Fasnetsball unter dem Motto „Musikfest – Waldburg gibt vier Tage vollgas“ an, bei dem sich alles um das bevorstehende Fest vom 05. – 08. Juli drehte. 14.02. Am 14.02. sorgte ein kleine Gruppe der Musikkapelle für die musikalische Unterhaltung des Waldburger Funken und am vom 01.03.-03.03. verbrachten wir wie jedes Jahr ein sehr geselliges und schönes Skiwochenende in Egg. Nach einigen Proben, vielen Sitzungen und der Erstkommunion luden wir am 13. April zum Festbankett ein. Die musikalische Umrahmung des 1. Teils übernahm die Musikkapelle Waldburg-Hannober. Dazwischen folgten Grußwörter des Bürgermeisters Michael Röger und des Schirmherrn und Landrat Kurt Widmaier. In der Pause konnten die Besucher einen Fotoauszug der Chronik der Jubelkapelle bestaunen. Ilona Schädler, Dora Gärtner und Norbert Preg brachten während des offizellen Teils kurze Ausschnitte aus der Festschrift zu gehör. Nach einer kurzen Pause führte unsere Patenkapelle Bodnegg musikalisch durchs Programm. Die Ehrungen einiger langjähriger Mitglieder übernahm der Kreisverbandsvorsitzende Reinhard Koppers. Nach dem offiziellen Teil ging es zur After-Show-Party über. Am 28. April durften wir beim Genießermarkt der Meckatzer Brauerei Löwenbräu in Heimenkirch beim Frühschoppen für Unterhaltung sorgen. Die Wanderung am 1. Mai führte uns vom Probelokal bis ins Greut zur Familie Linder. Es folgte der Blutfreitag, das Musikfest Gornhofen und das Musikfest Leupholz. Dann war es endlich so weit: vom 05.-08. Juli fand unser Musikfest „175 Jahre Musikkapelle Waldburg“ statt.

Es folgten der Rutenfestumzug, die Kirbe in Hannober, das Romulafest und das Helferfest am 13.09. zu dem wir alle Helfer unseres Musikfestes einluden. Wieder reiste Ende November eine kleine Abordnung nach Waldburg OÖ zu unserer Partnerkapelle und am 30.11. fand das Jahreskonzert im Jubiläumsjahr unter dem Motto „Durch die Jahrhunderte“ statt. Die Musikstücke reichten vom Gründungsjahr 1838 bis zum Jubiläumsjahr 2013. Auch in diesem Jahr fand wieder einen Tag nach dem Jahreskonzert der Weihnachtsmarkt auf dem Dorfplatz in Waldburg statt und wir hatten wieder einen Stand, an dem wir Glühmost, Leberkäse, Weihnachtsbredle und Gestecke verkauften.